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Naturgarten

Was ist ein Naturgarten und worin unterscheidet er sich von  konventionellen Ziergärten?
Ein Naturgarten wird oft zu Unrecht abschätzig als Wildnis bezeichnet. Ziel im Naturgarten ist es ein stabiles ökologisches Gleichgewicht zu schaffen. Deshalb wird er in der Regel von den natürlichen Gesetzmäßigkeiten der Natur bestimmt. Wer sich für einen natürlichen Garten entscheidet, möchte aber sicherlich nicht nur einen von der Natur bestimmten Landstrich, sondern möchten diesen selbst gestalten und als Erholungsraum nutzen. Streng genommen gibt es daher kaum Naturgärten, sondern vielmehr möglichst naturgetreue Gärten, in dem Mensch und Natur im harmonischen Einklang stehen.


Sommerflieder als Schmetterlingsmagnet

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Naturgetreuer, naturnaher oder naturfreundlicher Garten - Die Ansichten über einen Naturgarten gehen oft stark auseinander. Folgende Merkmale sollten aber alle “Naturgärten” erfüllen:

  • Anlage und Pflege des Gartens erfolgt nach ökologischen Gesichtspunkten
  • Vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen
  • Standortgerechte, möglichst auch landschaftstypische Bepflanzung
     


 

So holen Sie Schmetterlinge in den Garten

Feuerfalter, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz und Kleiner Fuchs sind gern gesehene Gäste in unserem Garten. Damit sich diese Schmetterlinge in unserem Garten einfinden, müssen wir geeignete Pflanzen in unserem Garten ansiedeln. Pflanzen, auf die Schmetterlinge fliegen und solche, die den Raupen das Überleben sichern.

Lassen Sie deshalb an einer Ecke im Garten Unkräuter, wie z.B. Disteln und wilde Möhre stehen. Ebenso wichtig sind einheimische Sträucher und Bäume und der Verzicht auf Insektizide.


Raupenfutterpflanzen verschiedener Falterarten

·Großes Ochsenauge: Knäuelgras, Wiesenrispengras, Schaf-Schwingel, Wolliges Honiggras
·Distelfalter: Ackerkratzdistel, Brennnessel, Moschus-Malve,
·Kleiner Perlmutterfalter: Stiefmütterchen
·Schwalbenschwanz: Dill, Fenchel, Möhre
·Aurorafalter: Knoblauchsrauke, Wiesenschaumkraut, Gemeine Nachtviole
·Kleiner Fuchs: Wasserdost, Silberdistel
·Admiral, Tagpfauenauge, Landkärtchen: Große Brennnessel
·C-Falter: Salweiden, Haselnuss, Beerensträucher
·Baumweißling: Apfel, Kirsche, Eberesche, Schlehe
·Zitronenfalter: Echter Kreuzdorn, Faulbaum
·Trauermantel: Hänge-Birke, Ohr-Weide, Sal-Weide
·Segelfalter: Traubenkirsche, Weißdorn, Schlehdorn, Felschenkirsche, Aprikose, Mandelbaum
·Bläuling: Hülsenfrüchte, Heidekraut, Storchschnabel
·Taubenschwänzchen: Wiesenlabkraut
 


Rechts: Für Sie entdeckt ein Insektenhotel für folgende Nützlinge: Marienkäfer, Schmetterlinge, Wildbienen, Florfliegen, Ohrwürmer

XL-Insektenhotel

 

Artenreiche Wiesen sind wichtiger Lebensraum. Verwandeln Sie deshalb ein Teil des Rasens in eine Blumenwiese. Bei einer Neuanlage können Sie auf spezielle Saatmischungen zurückgreifen. Bei einem bestehenden Rasen können Sie entsprechend gezüchtete Pflanzen kaufen und dazwischensetzen. Oder Sie kaufen Samenmischungen ohne Grassamen und säen diese auf ein freies Gartenbeet. Wenn die Pflanzen dann stark genug sind in Konkurrenz mit den Gräsern zu leben, können Sie diese in den Rasen setzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmetterlingspflanzen:

Sträucher

Stauden

Kletterpflanzen

 

Einjährige Sommerblumen

  • Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) , Stockrose, Fuchsschwanz (Amaranthus caudatus), Studentenblume, Kornblume, Ziertabak, Sommeraster (Callisthephuus chinensis), Duftsteinrich (Lobeularia maritima), Studentenblume (Tagestes patula), Löwenmäulchen, Levkojen,  Eisenkraut  Verbene bonariensis, einfach blühende Tagetes, Zinnien (Zinnia), Scabiosen,
    mehrjährig, aber nicht winterhart: Duftnesseln Agastachen, Vanillepflanze, Wunderblume,

Zweijährige Blumen

  • Stockrose (Alcea rosea),  Weberkarde (Dipsacus sativus), Judassilberling, Goldlack, Moschusmalve Malva mosachata, Lichtnelke, Gemeine Nachtkerze, Königskerze (Verbascum),

Kräuter

  • Lavendel (Lavendula angustifolia), Salbei, Thymian, Dost (Origanum vulgare), Dill (Anethum var hortorum), Ysop,

Kübelpflanzen

  • Wandelröschen, Vanilleblume,

 

Schöner Schmetterling mit unliebsamer Raupe
Kohlweißlings-Raupen fressen sich durch Kohlpflanzen

Schmetterlinge des Kleinen Kohlweißlings. Die Weibchen mit je 2 Punkten auf den Vorderflügeln, die Männchen mit jeweils einem schwächer ausgeprägten Punkt.
Der Duft nach Senfölen ist es, der die Kohlweißlinge zu den Kohlpflanzen lockt. Die erste Generation der gefräßigen Raupen macht sich etwa ab Juni bemerkbar. Die Raupen des Kleinen Kohlweißlings können große Schäden anrichten, weil sie sich tief in Kohlköpfe einbohren und reichlich Exkremente hinterlassen. Die Raupen des Großen Kohlweißlings begnügen sich zwar mit den äußeren Blättern von Kohlpflanzen, lassen aber nur die Blattrippen übrig.
Text: profil.iva.de
mit freundlicher Genehmigung des Magazins Profil online
weitere Informationen: www.profil.iva.de

 

 

 

 

 

 

Unser aktueller Gartentipp:
Legen Sie ausgegeizte Tomatentriebe um Kohlgewächse, der starke Duft nach Tomaten überdeckt den Kohlgeruch und die Kohlweißlinge meiden die Pflanzen.

 

 

 

 

 

 

Wir haben einige interessante Internetseiten zum Thema Schmetterlinge für Sie entdeckt:

 

Tipp für Kinder - Schmetterlinge basteln

 

 

 

 

 

 

Das Wochenendgrundstück in der Natur
Naturgrundstücke in Waldnähe oder mit Meerblick sind natürlich der Traum eines jeden Gartenliebhabers. Einer der Gründe, warum wir so viel Arbeit und Zeit in unseren Garten investieren, Teiche ausheben und Beete anlegen, ist doch das Verlangen nach einem Ort, an dem wir uns in einer angenehmen, natürlichen Umgebung erholen und entspannen können. Ein eigenes Feriendomizil auf einem Naturgrundstück mit Gartenbereich ist in dieser Hinsicht wohl das absolute Nonplusultra.


Ruhe und Erholung im Grünen
Keine urbane Geräuschkulisse, keine Autobahn und vor allem keine Straßen und Häuser in der direkten Nachbarschaft – so wünschen sich die meisten Gartenfreunde ihren idyllischen Rückzugsort. Man kann in seinem Garten sitzen, die Naturkulisse genießen oder einen Spaziergang durch den Wald machen. Vielleicht legt man den Garten auch ein wenig verwildert an, ohne getrimmten Rasen und quadratische Blumenbeete?! Andererseits könnte die Grünanlage natürlich auch einen Kontrast zu der urwüchsigen Natur darstellen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und es gibt keinen Nachbarn, der sich über zu hohe Hecken oder wuchernde Sträucher beschweren könnte.
Viele Garten- und Naturliebhaber kaufen sich günstig ein eingewachsenes Naturgrundstück und stellen sich im Nachhinein ein kleines Fertighaus darauf, das eigentlich nur als Übernachtungsmöglichkeit dient. Es werden teilweise auch schon Grundstücke mit Steckhäusern oder Gartenlauben im Internet angeboten. Auf www.wohnfinder.de findet man alle nur erdenklichen Naturgrundstücke mit den dazu passenden Immobilien im Raum Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt. Ob man nun mieten oder kaufen will, ein kleines oder ein großes Budget hat – auf
www.wohnfinder.de wird man sicherlich nach einem Wohnobjekt der Begierde fündig.
Besonders hoch im Kurs stehen momentan auch Seegrundstücke. Ein gemütliches, kleines Schwedenhaus  - vielleicht mit einem passenden Naturdach, in direkter Nähe zu einem See oder auch nur einem kleinen Tümpel - verbreitet ein skandinavisches Flair. Grundstücke mit einem eigenen Seeufer samt Steg sind als Kaufobjekte leider eher selten, werden aber relativ häufig als mietbare Ferienanlagen angeboten.
Wächst einem der städtische Alltag über den Kopf, kann man sich dann einfach in sein Auto setzen, zur eigenen Ferienanlage fahren und einen Kurzurlaub begehen. Sonnenbaden, schwimmen, wandern, angeln, gärtnern, grillen oder einfach überhaupt nichts tun – die Hauptsache ist, man kann mal für ein paar Stunden, Tage oder Wochen richtig abschalten und muss dafür noch nicht mal weit verreisen oder in einem fremden  Bett schlafen.

Für die Pflanzenfreunde
Wer sich mehr als Teil eines geschlossenen Ökosystems fühlen will und nicht nur als ein vergänglicher Fremdkörper in einer ansonsten unberührten Natur, der sollte seinen Garten auch auf ganz natürliche Weise gestalten. Das Pflanzen von heimischen Wildblumen, Sträuchern und Bäumen, die ja auch als Standortindikatoren anzusehen sind, lässt den eigenen Garten zu einem Teil der Natur werden. Allein der Gartenzaun weiß dann noch aufzuzeigen, wo das Grundstück endet und die Natur beginnt.

 

Schafwollpellets als Dünger
Die Düngepellets sind aus unbehandelter einheimischer Schafwolle hergestellt. Schafwolle enthält wertvolle Pflanzennährstoffe, die langsam an die Pflanzen abgegeben werden. So wurde inzwischen nachgewiesen, dass diese reich an Stickstoff und Kalium sind. Gegenüber herkömmlichen organischen Düngemitteln haben sie noch den Vorteil, dass diese das 3,5 fache des Eigengewichtes an Wasser speichern können. Dies hat den Vorteil, dass dadurch die Erde gelockert wird.
Weitere Infos: www.duengepellets.de


Weitere Tipps für die Anlage eines naturnahen Gartens finden Sie auf der Seite “Planung Naturgarten”

Der Naturgarten ist geprägt vom Zusammenleben von Mensch und Tier. Mit der Anlage eines Naturgartens wollen wir dazu beitragen, dass neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere geschaffen wird. Leider sind Naturgärten nicht so häufig anzutreffen, obwohl diese sehr reizvoll gestaltet werden können. Wenn Sie bereits zu den wenigen Hobbygärtnern gehören, die bereits einen Naturgarten angelegt haben, würde ich mich freuen, Fotos aus Ihrem Garten zu erhalten.

Auch freuen wir uns über weitere Gartentipps - und wir belohnen Sie auch dafür - weitere Infos
 

Unsere grünen Links

www.ruehlemanns.de
Bezugsquelle für Kräuter- und Duftpflanzen

www.brennnesseljauche.de/

Garten-bio.de - Website zum Thema biologischer Gartenbau mit zahlreichen Themen wie z. B. der Gemüsegarten im Quadrat, die biologische Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und der biologische Kampf gegen Schädlinge im Gemüsegarten

www.floerflor.de - die Wiese aus Wildblumen

www.duengepellets.de - Düngepellets aus Schafwolle


 
 Wurmhumus - das schwarze Gold
Super Natur-Dünger
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Näheres hierzu erfahren Sie auf unserer Seite “Wurmhumus

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Man kann auch ohne Chemie viel für Pflanzen tun - mit Wurmhumus. Weitere Infos hierzu finden Sie auf unserer Seite Wurmhumus oder unter www.wurm-idee.de

 

Unsere Buchtipps

                                                                              

 

 

 

 

 

 


 

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Autor: J. Treczka                        Datum der letzten Änderung: 30.08.2011